Im November wurden zwei Prüfungen durchgeführt, am 09. November unter Leistungsrichter Alexander Rath und am 30. November unter Leistungsrichter Klaus Binder.
Am 9. November nahmen 7 Hundeführerinnen und Hundeführer mit Ihren Vierbeinern teil. Gerichtet wurde in den Prüfungssparten BH/VT, RHA Fläche und RHA Fährte:
BH/VT Christiane Schirra mit Tommy
RHA FL Ulrike Sammet mit Yoyo von der Donauvorstadt
Werner Göppert mit Eros vom Alt Wyhl
Bettina Hitzler mit Bruno vom Maurener Tal
Mark Gasyn mit Don Rocco von der Villa Riva
Silke Schwartzer mit Hunter vom Haus Walther
RHA F Albrecht Josenhans mit Bea von der Böblinger Höhe
Begonnen wurde der Tag mit der Begleithundeprüfung, wobei das Wesen, das Verhalten und der Gehorsam des Hundes geprüft wird. Sie ist die Voraussetzung um in verschiedenen Hundesportarten an Prüfungen teilnehmen zu dürfen. Bei der Prüfung werden die Hundeführer und die Hunde als Team bewertet.
Anschließend wurde mit der Flächensuche der 5 Rettungshunde in einem Wald begonnen. Hierbei sind die Hunde mit einer Kenndecke und Ortungsglocke gekennzeichnet und suchen das ca. 25000m große Gebiet auf Anweisung des Hundeführers eigenständig nach mindestens 2 vermissten Personen ab. Die Hunde können die menschliche Witterung über weite Entfernungen wahrnehmen und lokalisieren. Sie folgen der Geruchsfahne bis zu ihrer Quelle. Hat der Hund die vermisste Person gefunden, zeigt er dies dem Hundeführer durch Verbellen an.
Es folgte die Rettungshundefährtensuche bei der der Hund 1.000m lange Spur zu verfolgen hat, die ein Vermisster hinterlassen hat. Diese Spur kann auch bereits mehrere Stunden alt sein – wichtig ist nur, dass der eindeutige Ausgangsbereich der Suche bekannt ist. Der Hund orientiert sich dabei in erster Linie an der Bodenverletzung, was bedeutet, dass Fährtenhunde eingesetzt werden, wenn man davon ausgeht, dass die Person über Wiesen, Brachfelder und Äcker oder durch den Wald gegangen sind.
Nach der Mittagspause ging es weiter mit der Unterordnung und Gewandtheit der Rettungshunde. Im Bereich „Unterordnung und Gewandtheit“ werden Gehorsam und Geschicklichkeitsübungen des Hundes, wie zum Beispiel das Überwinden unterschiedlicher Hindernisse, Schussgleichgültigkeit, Wesensstärke und Sozialverträglichkeit gegenüber Personen und Hunden abgefragt.
Dabei zeigt der Hund, sich in verschiedenartigem Gelände sicher fortzubewegen und sich jederzeit, auch auf Distanz vom Hundeführer leiten zu lassen.
Beim sportlichen Wettkampf kommt es dann auf besondere Präzision, Geschwindigkeit, Gehorsam, Arbeitsfreude des Hundes und eine harmonische Teamleistung von Hundeführer und Hund an.
Den Prüfungstag konnten 6 Teams mit überzeugenden Leistungen erfolgreich absolvieren. Leider fehlte 1 Team das notwendige Quentchen Glück in der Flächensuche, so dass die Prüfung nicht bestanden werden konnte.
Am 30. November nahmen 7 Hundeführerinnen und Hundeführer mit Ihren Vierbeinern teil. Gerichtet wurde in den Prüfungssparten BH/VT, AD, FPr2 und IFH 1 und Sachkunde:
SK Josef Weiß und Ralf Schermann
BH Josef Weß mit Zippo von der Piste Trophe
FPr2 Jürgen Sauer mit Ive vom Haus Walther
IFH1 Uwe Biniok mit Kucki von der Eselsburg
SV AD Daniela Ewel mit Speedy von der Stößerbank
Arno Schmoll mit Matilda vom Hammelsbacher Hof
Ralf Scheuermann mit Holy vom Hutberg
Viktoria Gartner mit Bexter vom Selbacher Land
Begonnen wurde mit den Sachkundeprüfungen, an welcher das Wissen rund um den Hund abgefragt wird.
Anschließend wurde die Begleithundeprüfung abgenommen.
Es folgten die Fährtenhundeprüfungen. Die Fährtenarbeit ist vor allem als Sparte A des IGP-Sports bekannt. Bei ihr geht es darum, dass ein Hund eine speziell gelegte Spur absucht und auf ihr verteilte Gegenstände anzeigt (z.B. durch Hinlegen am Gegenstand). In der FPr2 ist die Fährte 400 Schritte lang, liegt 30 Minuten und 3 Gegenstände müssen verwiesen werden. In der IFH1 ist die Fährte 1200 Schritte lang, liegt 2 Stunden und 4 Gegenstände müssen verwiesen werden.
Und dann ging es in die Ausdauerprüfung (Zurücklegung einer Strecke von 20 Kilometer Länge in einem Tempo von 12 bis 15 Km/h mit dem Fahrrad), Sie ist eine der zahlreichen Voraussetzungen, die ein Deutscher Schäferhund absolvieren muss, bevor er für die Zucht eingesetzt werden kann. Dabei kommt es nicht nur auf die Kondition und die körperliche Verfassung an, auch das Verhalten der Hunde muss einwandfrei sein.
Diesen Prüfungstag konnten alle Teams mit überzeugenden Leistungen erfolgreich absolvieren.
Am Ende beider Prüfungen bedankten sich der 1. Vorsitzende Eberhard Klump und der Übungswart Axel Graf bei den Leistungsrichtern für das faire richten. Ein besonders Dankeschön ging an alle Helfer und Teilnehmer dieser Prüfungstage.
In ihren Schlussworten lobte beide Leistungsrichter den hohen Ausbildungsstand und das Niveau der gezeigten Leistungen. der vorgeführten Hunde Deren Leistungen und die Teamarbeit der Hundeführer spiegeln die gute Zusammenarbeit mit dem Übungsleiter-Team sowie die gute Hundeausbildung bei der OG Ottersweier wieder.
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